1. Woche / week: Cairns, North Queensland

Hongkong Stopover
Oktober 7, 2015
2. Woche / week: Magnetic Island – Airlie Beach – Whitsunday Islands
Oktober 24, 2015

1. Woche / week: Cairns, North Queensland

Everybody’s a dude, mate!

Moin aus Down Under! Die frühmorgendliche Ankunft in Cairns war spannend. Mit dem Flieger aus China kommend genießt man eine besonders gründliche Untersuchung, die in meinem Falle reibungslos verlief, dem ein oder anderen asiatischen Mitreisenden mit sonderbaren Nahrungsmitteln im Gepäck allerdings noch ein paar Momente und finanzielle Ressourcen mehr gekostet hat. Nach drei süß wirkenden Spürhunden (Bioschädlinge, Drogen und vermutlich ein Joker) gab es den Stempel und rein ging’s in den Club.

Allen Kontrollen und Regeln (Australien hat viele) zum trotz – man ist jederzeit und jedem gegenüber sehr freundschaftlich und locker. Sprechen einen Zoll und Border Control mit „Mate“ oder „Dude“ an, kann man sich sofort in die Reihe verdächtig wirkender Personen einreihen, wenn man respektvoll mit „Sir“ oder „Madam“ antwortet – das macht man so nicht und man drückt sich unmittelbar den Stempel „very fishy“ auf die Stirn.

Cairns morgens um 0530 (08.10.2015) gibt das selbe Bild wie jede andere Kleinstadt ab – mit dem Unterschied, dass hier die Nächte dank tropischer Lage wunderbar mild sind und mich ein leichter Wind mit 22 Grad in der Dunkelheit begrüßte. Die Stadt lebt einfach von dem, was das Umland bietet: Great Barrier Reef, Regenwälder, Wasserfälle, Rafting und und und. Die Stadt ist prall gefüllt mit Leuten, die das Abenteuer suchen, was automatisch dazu führt, dass man neben der australischen Geselligkeit unmittelbar die unterschiedlichsten Leute aus aller Herrenländer kennenlernt. Der Ur-Norddeutsche aus Büttenwarder käme hier schnell an seine Grenzen.

Die ersten Tage waren sofort äußerst intensiv, eventuelles Jetlag oder Schlafmagel wurden einfach weggereist. Beim Buchen des Bustickets Richtung Sydney wurde sofort Bekanntschaft mit der Travel-Agentin geschlossen – Ariane aus Bad Homburg. Wer denkt, Mallorca sei des Deutschen liebste Insel, hat noch nichts von der Insel Australien tief im Südosten gehört. Auf 20 Mio. Australier kommen ca. 2.5 Mio. Deutsche im Land, sie sind einfach überall…!

Da das Wetter für die nächsten beiden Tage (09./10.10.2015) in Cairns mit vielen Tropenschauern eher typisch frühlingshaft werden sollte, haben Ariane und ich uns spontan zusammengeschlossen, die Tage gen Norden in den Daintree National Park zu fahren – dem ältesten Regenwald der Welt.

Highlights sind hier die Wasserläufe Mossman Gorge und Emmagen Creek mit ihren tiefen Senken (Fresh Water Pools), Kilometerlange Strände am Cape Tribulation und natürlich der Wald als solches. Unglaubliche Vegetation wie man sie in Europa nur über Medien sieht, ein Wahnsinsgefühl, nun mitten in der grünen Lunge der Welt zu stehen. Und sie atmet laut, die Tiere dort veranstalten teilweise einen Höllenlärm! Um zu den Deutschen zurückzukommen: Mitten eben dort im nichts wird man von einem Dude aus Flensburg angesprochen, der vor 12 Jahren in Sydney zu einer Hochzeit eingeladen war und gleich geblieben ist. Man kommt hier einfach wahnsinnig schnell unter Leute.

Nach einigen administrativen Dingen am Sonntag stand für Montag (12.10.2015) das nächste Highlight auf meiner Agenda: Speed Cruise hinaus zum Great Barrier Reef, einem der Orte, von denen ich seit meinen Kindheitstagen geträumt habe! Fünf Stunden schnorcheln an 2 atemberaubend schönen Riffs (South & North Hastings) – welch ein Genuss, ich lasse die Bilder für sich sprechen!

Es ist ja nicht so, als würde ich das kommende Jahr nicht noch genug Wasser zu sehen bekommen… 😀

Am Dienstag (13.10.2015), dem letzten Tag in der Region um Cairns, ging es mit einer sehr bunten Truppe (Chile, USA, Kanada, UK, und natürlich German Potatoes) in die Tablelands, ca. 1 Autostunde südwestlich von Cairns. Diese traumhafte durch Vulkane geformte Gegend besteht aus mächtigen Hügelzügen mit dichtem Regenwald und (just for your info) starker Landwirtschaft, hier befindet sich die Wiege Australiens Zuckeranbaus (nach Brasilien #2 der Welt) und Australiens stärkste Milchproduktion. Leeseitig der Zuckerfabriken riecht es übrigens betörend gut, ähnlich süß wie wenn man Maiskolben kocht. In den Regenwäldern verborgen befinden sich unzählige Kraterseen und Wasserfälle, wir haben es zu folgenden geschafft: Josephine Falls, Milla Milla Falls, Crater Lake, Dinner Falls und Lake Eacham.

Mit dieser Bombensensation ging meine Zeit in Cairns zu Ende, es ging ab in den Bus und die erste Etappe „down the coast“ nach Mission Beach (14.10.2015), dem australischen St. Peter-Ording, dass sich sich über vier im Regenwald verborgene Dörfer direkt an einem kilometerlangen und erstaunlicherweise sehr einsamen Strand erstreckt. Nach einem Tag am selbigen mit meinem Dutch Buddy Casper aus Amsterdam, den ich draußen beim Riff kennengelernt habe, ging es am Freitag hoch hinaus zu einem unvergesslichen Erlebnis! Meinem ersten und Australiens höchstem Fallschimsprung. 15.000 Fuß. 5.000 Meter. 5 Kilometer. 60 Sekunden freier Fall, danach Gleiten was das Zeug hält. Ich habe da keine Worte für, es war einfach nur irre, das Gefühl vergisst man nicht!

Stay tuned

Vincent

Demnächst: Magnetic Island – Airlie Beach – Whitsunday Islands 

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Everybody’s a dude, mate!

Hi fellas,

the early-bird arrival at Cairns was absolutely exciting. Arriving by plane in Australia from China generally means that you are privileged to enjoy an awesome and deep border control which for me ran very smoothly (of course;)). Not everybody was prepared for that. One might say “as usual” as some of the other Asian passengers had some exotic or/and weird food in their bags and were about to spend a little bit more time and money to get in the club. But before I had my stamp to get in, it was the show of three very cute border control dogs. One for drugs, the second one for bio-pests and one Joker, I guess.

Despite every control and regulation (Australia as an awesome range of them) you always stay calm and casual to everybody. You are suspicious instantly if a border control officer addressed you with the words “dude” or “mate” and you reply with something dismissive like “Sir” or “Madam”. You love it once you got to know it!

The city of Cairns enjoys big popularity due to its great surrounding like the Great Barrier Reef, rainforests, waterfalls and wild waters for rafting and plenty more. Because of that the accommodations and bars are loaded with adventures which automatically leads to new connections around the globe.

My first days down under were very intense, there was no chance for any jet lag to pop up. When booking the bus ticket to Sydney I got to meet Ariane, my agent at the ticket counter, and as the weather was forecasted to be to bad for snorkelling or any other adventurous stuff we decided to drive further north for the next days (09./10.10.2015) to the so called Daintree National Park – the world’s oldest rainforest. We discovered beautiful waters like Mossman Gorge and Emmagen Creek with their fresh water pools, miles and miles of beach at Cape Tribulation and of course the stunning rainforest itself. The globe’s green lung. And it’s breathing noisy with all its birds and other wildlife.

After two days in the jungle it was time for some administrative things to do before it was time for a magnificent snorkelling cruise to the Great Barrier Reef on Monday (12.10.2015). A place being in my dreams since early days of childhood. Five hours of snorkelling on two beautiful reefs called South and North Hastings. It was such a nice day, I let the pictures speak for themselves!

The schedule for my last day (13.10.2015) in the Cairns area was a very nice tour to the Tablelands, a former volcano area about 80km SW of Cairns, with guys from all over the world (Chile, USA, Kanada, UK, and of course German Potatoes). The volcano hills are mainly covered by dense rainforest and beautiful-looking farmland and sugar fields. Lee wards of the sugar fabrics it smells awesome like in candy heaven. Hidden in the woods we went for the most beautiful waterfalls for some nice sliding, jumping, diving and splashy actions. There names are as follows: Josephine Falls, Milla Milla Falls, Crater Lake, Dinner Falls and Lake Eacham.

My next stop and the first leg down the coast was Mission Beach (14.10.2015), a true paradise. Four villages hidden in a row along the coastline under the roof of rainforest and only one row of palm trees away from the beach. After I spent a day at the beach with my dutch buddy Casper, who I met on the reef cruise a few days ago, I did it! My first and Australia’s highest skydive. 15.000ft. 5.000 Meter. 5 Kilometre. 60 seconds of free fall. I absolutely have no words for it, I will never forget this feeling again! Absolutely nuts. Almost like a fist kiss, mates!

Stay tuned

Vincent

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