5. Woche / week: Byron Bay

4. Woche / week: Noosa – Brisbane – Surfer’s Paradise
November 11, 2015
6. Woche / week: Sydney
November 25, 2015

5. Woche / week: Byron Bay

Ein sonniges Moin miteinander,

Von Surfers Paradise aus ging es am 08.11.2015 direkt nach Byron Bay, einem Ort, dem sein Ruf weit vorauseilt. Australiens östlichstem Punkt auf dem Festland, erster Sonnenaufgang und selbstverständlich auch hervorragend zum Surfen. Am 09.11.2015 haben wir uns zu viert ein Auto gemietet, um das 60km westlicher gelegene Nimbin, dem bekanntesten Hippie-Ort Australiens, zu erkunden. Viel Handwerk, bunte Kunst und lebensfroh verzierte Häuser heben diesen Ort von anderen kleinen Dörfchen ab. Auch wenn man die spirituellen Werte nicht unbedingt teilt, findet man hier durchaus sehenswertes. Statt den direkten  Rückweg nach Byron Bay zu nehmen, entschieden wir uns, kilometerlange Schotterpisten durch dichte Wälder zu nehmen, um die wunderschönen Minyon Falls zu sehen – einem Wasserfall, der über 100m tief über eine Klippe in den Regenwald fällt und spektakuläre Aussichten bietet. Zum Sonnenuntergang waren wir pünktlich am Leuchtturm von Cape Byron, dem östlichstem Festlandzipfel Australiens. Den Empfehlungen nach aller, die vor mir dort waren, habe ich dort 5 Nächte eingeplant, um eben auch das Umland erkunden zu können. Aus weiteren Surfversuchen wurde allerdings nichts mehr, denn leider wurde ein paar Kilometer südlich ein australischer Surfer von einem Bullenhai schwerst verletzt und alle Strände im Umkreis zum Surfen geschlossen. Vernünftigerweise, denn am folgenden Tag wurden vor Byron Bay einige Weiße Haie gesichtet – nicht zu Unrecht vertraue ich den Gewässern hier nach wie vor kein bisschen. Täglich, aber besonders intensiv nach solchen Vorfällen, wird die Küste mit Hubschraubern abgeflogen, um nach Haien in Strandnähe Ausschau zu halten und die Küstenwache patrouilliert ebenfalls mit Schnellbooten. Stattdessen habe ich die Zeit genutzt, in den vielen Kunstläden zu stöbern und am Strand lesen. Von dem Buch „The Shipping Man“ war ich so angetan, dass ich es wirklich jedem empfehlen kann! Auch, oder vor allem denjenigen, die mit der Schönheit und Faszination der Schifffahrt noch nicht viele Berührungspunkte hatten. Vielen Dank an meinen Uni-Freund Andreas, der diesen Schatz ausgegraben hat! Somit gingen die fünf Tage bis zum 13.11.2015 in Byron Bay Seite für Seite rasend schnell, mit höchster Unterhaltung und dem jederzeit schönen Gefühl zu Ende, mit der Schifffahrt den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.

Stay tuned

Vincent

Demnächst: Sydney

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Hi everybody,

my next stop after Surfers Paradise was Byron Bay on 08.11.2015.   Australia’s most easterly place is well known for Australia’s first sunrise, great arts and surfing, of course. On the first day (09.11.2015) we rented a car to visit Australia’s most popular Hippie-place called Nimbin which is 60km West of Byron Bay. The difference to other small villages is that there are a lot of crafts, artworks and colourful painted houses to see in Nimbin which got created by the traditional Hippieculture in this place. There was a lot to discover, even in the case one is not sharing or following the Hippiespirit. After that we decided to drive kilometres of dirt roads on our way back to Byron Bay in order to see the stunning Minyon Falls. These falls drop the water over 100m deep to the jungle and offer an amazing view from both the top and bottom level. Finally, we came back to Byron Bay just in time to see the sunset at the beautiful lighthouse of Cape Byron, the most easterly bit of Australia. Unfortunately, there was a shark attack a few kilometres south of Byron Bay which led the authorities to close all beaches nearby for surfing on the next day. The good news is, that the surfer wasn’t killed but it was just another confirmation to me to not trust these waters at all. The local authorities send helicopters to check if there are sharks in the waters in front of beaches every hour but these days they flew in a higher frequency and also the coast guard was chasing suspect shades under the surface. Alternatively, I spent my time browsing through art galleries and reading a fantastic book on the beach. It is called “The Shipping Man” and really makes you to forget everything around. I can highly recommend this book to all of you, especially to those who haven’t been in touch with the beauty of international shipping before. Special thanks to my friend Andreas from university for finding that treasure! The time was running page by page in Byron Bay and ended on 13.11.2015 with the great feeling of enthusiasm for the shipping industries.

Stay tuned

Vincent

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